Eine Tasse Kaffee

Eine Tasse Kaffee

Tasse Kaffee

Diese Woche landete eine wunderschöne Anekdote in meinem Postfach. Diese möchte ich Ihnen gerne zum Denken und Überdenken teilen. Besser kann man meines Erachtens kaum in Worte fassen, welches die wirklichen Werte im Leben sind. Ich habe sie „Eine Tasse Kaffee“ genannt.

Eine Gruppe von angesehenen Akademikern besuchte eines Tages ihren alten Professor. Alle unterhielten sich angeregt und freuten sich, endlich wieder einmal ganz ausgelassen miteinander zu plaudern. Mit der Zeit kam es dann, wie so oft, zum unvermeidlichen Gespräch über die Arbeit. Die Höhen und Tiefen des Lebens an sich und den Stress im Besonderen. Die jungen Akademiker begannen schließlich damit, sich über die vielen Probleme und Schwierigkeiten im Leben zu beschweren.

Nachdem er ihnen Kaffee angeboten hatte, ging der Lehrer in die Küche, um eine Kanne voll zuzubereiten. Er kam zurück mit einem Serviertablett, auf dem ein Sammelsurium an verschiedenen, dampfenden Kaffeetassen stand. Auf dem Tablett waren wirklich die allerverschiedensten Kaffeetassen zu finden. Einige aus Porzellan, Metall oder Glas und wieder andere aus Plastik und Plexi.

Als die Akademiker ihre Kaffeetassen ausgewählt hatten, sagte der Professor: „Habt ihr bemerkt, wie ihr alle die schönen Kaffeetassen ausgewählt habt? Die einfachen und billigen habt ihr einfach unbeachtet stehen lassen.
Ich weiß, es ist heutzutage etwas ganz Normales, aber die Tatsache, dass ihr einfach immer die besten Sachen für euch wünscht, ist die Quelle eurer Probleme und eures Stresses. Ihr müsst verstehen, dass die Tassen den Kaffee nicht besser machen. Meistens sind sie einfach nur teurer, aber oft verstecken und überdecken sie sogar das, was wir trinken und genießen wollen.

Wolltet Ihr nicht ursprünglich nur einfach einen Kaffee und gar keine Tasse? Und dann habt ihr euch bewusst für die besten Tassen entschieden, und nachdem Ihr sie genommen habt, habt ihr sogar noch geschaut, für welche Tassen sich die anderen entschieden haben.

Das Leben ist der Kaffee. Eure Jobs, euer Geld, Eure Position oder Stellung in der Gesellschaft… all dieses sind nur die Tassen. Sie sind nur die Werkzeuge, mit deren Hilfe Ihr euer Leben lebt. Die Art der Tasse entscheidet nicht über die Qualität des Lebens. Manchmal konzentrieren wir uns so sehr auf die Tassen, dass wir dabei vergessen, den Geschmack des Kaffees zu genießen. Die glücklichsten Menschen sind nicht diejenigen, die die besten und teuersten Dinge besitzen. Es sind vielmehr diejenigen, die das Leben genießen und das Beste aus dem machen, was Ihnen zur Verfügung steht.“

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3 Responses so far.

  1. Welker Sonja sagt:

    Treffender kann man es nicht schreiben. Toller Vergleich. Sehr gehaltvoll. Schon lange nicht mehr so eine aussagekräftige Anekdote gelesen. Wunderbar. Danke Frau Duske. Mit Ihnen trinke ich gerne eine Tasse Kaffee😊.

  2. Guten Morgen, auch ich finde diese Anekdote sehr bewegend. Leider ist es schon fast der Standard geworden, dass die Äußerlichkeiten und materiellen Eroberungen einen enormen Stellenwert erreicht haben. Das Innere Orchester spielt immer tapfer sein Lied, nur versäumen wir es viel zu oft, dieser wunderbaren Melodie zu lauschen. Ändern können wir es nur selbst. Jetzt, heute, sofort. Danke für diese Geschichte

  3. sabine Peters sagt:

    Eine sehr schöne Anekdote. Sie hat mich auch zum schmunzeln gebracht, weil wir so leben! Vielen Dank
    Sabine Peters

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