Gefühle

Gefühle

Gefühle sind ein äußerst wichtiger Indikator für uns. Genau wie Schmerzen sind sie dazu in der Lage, uns zu schützen und vor Schaden zu bewahren. Doch dazu begleiten sie uns oft ein Leben lang, obwohl wir schon lange über ihre Botschaft hinaus gewachsen sind. Manchmal ist es wichtig, Gefühle heilen zu lassen, damit sich unsere Seele erholen und ihren Frieden finden kann.

Doch nicht nur wir selbst und unser seelisch emotionales Wohlbefinden sind wichtig, sondern auch das unserer Mitmenschen. Deshalb ist es notwendig, darauf zu achten, was wir sagen, genau wie in dieser Anekdote.

Ein kleiner Junge hatte ein extrem aufbrausendes Temperament. Der Vater des Jungen wollte ihm eine Lektion erteilen und gab ihm deshalb eine Tüte voller Nägel. Er sagte ihm, dass er jedes Mal, wenn er seine Beherrschung verlieren würde, einen Hammer nehmen solle, um einen Nagel in den Holzzaun zu schlagen.

An diesem ersten Tag musste der Junge 37 Nägel mühevoll in den Zaun schlagen.
Er war wirklich komplett ausgeflippt.

Im Laufe der folgenden Wochen schaffte es der Junge, sein Temperament immer besser zu kontrollieren, so dass die Anzahl der Nägel, die er in den Zaun schlagen musste, sich drastisch reduzierte. Er hatte ziemlich schnell kapiert, dass es viel einfacher war, sein Temperament zu zügeln, als diese Nägel in den Zaun zu schlagen. Tatsächlich kam irgendwann der Tag, an dem der kleine Junge seine Geduld nicht einmal mehr verlor.

Er wurde so stolz auf sich selbst, dass er gar nicht abwarten konnte, es seinem Vater zu erzählen. Sein Vater war wirklich erfreut. Er sagte ihm, dass er nun damit beginnen könne, an jedem Tag einen Nagel herausziehen, an dem er es schaffte, sein Temperament zu zügeln. Es vergingen einige Wochen, aber schließlich kam der große Tag, an dem der Kleine endlich seinem Vater erzählen konnte, dass alle Nägel wieder verschwunden waren. Da nahm der Vater seinen Sohn liebevoll an der Hand und ging mit ihm hinaus zum Zaun. „Du hast das sehr gut gemacht, mein Sohn!“ „Aber schau dir die ganzen Löcher im Zaun an. Der Zaun wird nie wieder der gleiche sein, der er vorher war.“

Der kleine Junge hörte sich aufmerksam an, was sein Vater sagte. So begann dieser wieder zu sprechen: „Wenn du Dinge im Zorn sagst, dann hinterlassen Sie dauerhafte Narben, genau wie diese hier. Und egal wie sehr du im Nachhinein bereust, was du gesagt hast und immer wieder beteuerst, wie sehr es dir leid tut, diese Wunden werden immer bleiben.“

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