Überfordert

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Tausend Termine, im Job, in der Familie und beim Hobby. Sie wissen schon gar nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht. Alles überfordert Sie. Früher haben Sie viel mehr Stress weggesteckt, Ihnen ging trotzdem alles gut von der Hand. Doch nun erkennen Sie sich selbst kaum mehr wieder. Selbst die einfachsten Aufgaben können Sie kaum noch bewältigen und überschauen.

Auch auf Ihren Körper können Sie sich nicht mehr verlassen. Ihre Hände zittern, Sie werden immer häufiger Opfer von Erkältungen und anderen Unpässlichkeiten und Ihr Rücken krampft mehr denn je. Am liebsten würden Sie alles hinwerfen und sich zurückziehen, am besten auf eine einsame Insel.
Es wird Zeit, kräftig auf die Notbremse zu ziehen. Denn wenn Sie in einer solchen Lebenssituation überzeugt sind, dass Sie sich immer noch mehr zumuten müssten, werden Sie bald feststellen können, dass gar nichts mehr geht.

Doch wie kann eine solche Notbremse aussehen? Sicherlich ist es in solch einer Situation die allerbeste Lösung, sich professionelle Hilfe an die Seite zu holen. In Ihrem Job vertrauen Sie doch auch auf Profis und versuchen nicht alles alleine zu machen? Wenn Sie diese Frage mit Nein beantworten, gefallen Ihnen vielleicht ein paar Tipps, was Sie selbst machen können, um Ihre Lage zu verbessern, und Ihre Leben wieder ohne die ständige Überforderung führen zu können.

Nehmen Sie sich eine Mini-Auszeit. Keine Angst, das muss nicht heißen, dass Sie sich gleich für eine Woche oder länger aus dem Verkehr ziehen. Es geht vielmehr darum, dass Sie für eine Zeit etwas tun, was Ihnen Spaß macht oder das Sie besonders gut können. So gewinnen Sie wieder Vertrauen in sich selbst und Ihre Fähigkeiten. Sie erfahren ganz direkt, dass Sie die Fäden in der Hand haben. Die positiven Gefühle, die Sie erfahren, geben Ihnen einen Auftrieb, der Sie motiviert und Ihre Gedanken wieder zum Fließen bringt.

Bringen Sie Ihre Emotionen wieder auf Vordermann. Wer unter Überforderung leidet, steht vor allem auch emotional sehr stark unter Druck. Das macht es schwer, neutral, analytisch und logisch zu denken. Es ist also wichtig, dass Sie Ihre Emotionen wieder beruhigen. Dazu gehört, dass Sie zunächst einmal Ihre Gefühle akzeptieren und annehmen können. Sie sind durch Ihre Lebenssituation an Ihre Grenzen angelangt und benötigen nun einen guten Freund und keine Vorhaltungen oder ein schlechtes Gewissen.

Behandeln Sie sich einfach so, wie Sie auch Ihren besten Freund in einer solchen Situation behandeln würden. Sprechen Sie sich Mut zu und glauben Sie an sich. Sie können auch gerne Visualisierungsübungen machen, bei denen Sie sich in Situationen versetzen, in denen Sie schon einmal erfolgreich waren. Fühlen Sie sich zu einhundert Prozent in die positiven Empfindungen hinein und genießen Sie diese.

Beobachten Sie Ihre Atmung – eine der einfachsten und schnellsten Wege, Ihre inneren Kräfte zu aktivieren. Sie beruhigen sich, gewinnen einen gewissen Abstand und sind in kurzer Zeit wieder dazu in der Lage, klare Gedanken zu fassen. Dadurch fällt es Ihnen leichter, Ihre Situation zu analysieren und sie hinsichtlich Prioritäten und Dringlichkeit neu zu ordnen. Das Delegieren von Aufgaben entlastet Sie nicht nur, es ist ein Erkennungsmerkmal von professionell arbeitenden Menschen. Sie müssen und sollen nicht alles selbst machen. So manche Aufgabe kann ein Kollege womöglich viel besser, schneller und effektiver erledigen als Sie. Zusätzlich schaffen Sie sich somit mehr Freiräume, die Sie wiederum dazu nutzen können, mit den Aufgaben voranzukommen, die tatsächlich nur Sie erledigen können.

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One Response so far.

  1. Haifa Alazbaki sagt:

    Hallo,
    Danke für diesen Artikel. Hat sehr gut getan mal „über sich selbst “ zu lesen. Auf mich wirkt er sehr beruhigend.
    Danke nochmals

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