Systemischer Berater

Ausbildung Systemischer Berater  

Als systemischer Berater endlich Konfliktsituationen erkennen und auflösen können

Unsere Extraleistungen und Ihr Nutzen:

Der „frühe Vogel“ erhält bei uns einen Frühbucherrabatt.

Zertifikat

Qualität heißt für uns, unsere Kurse ständig nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu aktualisieren. Wir sind mit allen bedeutsamen Gütesiegeln auf dem deutschen Weiterbildungsmarkt zertifiziert, unsere Zertifikate gelten lebenlang.

Qualität

Systemischer Berater Ausbildung

Systemischer Berater Ausbildung – das können Sie danach:

  • Sie lernen, dass Problem und Lösung nichts miteinander zu tun haben.

  • Sie lernen sich auf Stärken, Ressourcen und Lösungen zu fokussieren.

  • Sie lernen Gespräche spielerisch und kreativ zu führen.

  • Sie verstehen, dass Wechselspiel in Familien, Teams und Organisationen.

  • Sie lernen, dass nur wer sich ändert, sich treu bleibt.

Lernen Sie in dieser Ausbildung, dass Problem und Lösung nichts miteinander zu tun haben müssen

Systemische Beratung hat sich aus der Systemischen Familientherapie entwickelt. Sie bezeichnet beraterische Unterstützung von unterschiedlichen Systemen, basierend auf systemischer Grundlage.

Theoretischer Hintergrund sind unter anderem die Systemtheorie, Kommunikationstheorie, sowie die Erkenntnisse und Methoden verschiedener familientherapeutischer Schulen. Seelische Probleme und Störungen werden in der systemischen Beratung/Therapie nicht als innerpsychische „Krankheit“ beschrieben, deren tief in der Vergangenheit liegende Ursachen es zu ergründen gilt.

Sie sind auch kein Anlass, den Betroffenen darin zu bestärken, er sei das arme Opfer schwieriger Umstände. Stattdessen kann ein Problem als Herausforderung gesehen werden, wodurch beim Betroffenen und den bedeutsamen Personen in seiner Umgebung neue Kräfte geweckt werden können – und auch geweckt werden wollen. Es wird von dem ausgegangen, was er selbst verändern will und was sich auch verändern lässt.

Die berufsbegleitenden Zusatzausbildung zum Systemischen Berater/zur Systemischen Beraterin richtet sich an Fachleute aus dem psychosozialen, therapeutischen oder Organisationsbereich,

z.B. Heilpraktiker/innen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen Einzelfall- und Familienhelfer / Familienhelferinnen, Diplom-Psychologen / Psychologinnen Diplom-Pädagogen / Pädagoginnen, Heilpädagogen und Heilpädagoginnen, Lehrer und Lehrerinnen Erzieher und Erzieherinnen, Ergotherapeutinnen, Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen, Hebammen, Berater und Beraterinnen, Coaches, Personalverantwortliche,

die Kompetenzen in der lösungsorientierten und ressourcenorientierten Beratung erwerben bzw. vertiefen möchten und nach praxisnahen Methoden und Beratungskonzepten für die Arbeit mit Einzelnen, Familien und Gruppen suchen.

Das Angebot richtet sich auch an Fachleute aus den Bereichen Personalmanagement und Organisationsentwicklung.

Nach diesem Abschluss erhält jede/r Teilnehmer/in das Ausbildungszertifikat: „Systemischer Berater“

Ausbildungspreise: € 1860,- / ermäßigt * € 1700,- Arbeitslose, Studenten)

Frühbucherrabatt Wenn Sie sich bis zu 6 Monate vor Seminarbeginn verbindlich anmelden, sparen Sie 100 Euro.

Verfügbarkeit prüfen

Termine 2017

Start: 21.04.2017

Die genauen Termine finden Sie hier: Systemischer Berater_3

Infobroschüre:

Weitere wichtige Infos

Teilnehmerzahl 8-14 Teilnehmer
Bildungsgutscheine Wir nehmen Bildungsgutscheine aus allen Bundesländern. Bitte vor Anmeldung beantragen. Hier geht es zu weiteren Fördermöglichkeiten.
Seminarversicherung Eine Seminarversicherung kann Sie bei Ausfallkosten schützen, z.B: Reiserücktritt, Krankheit oder Verspätungen.Hier geht es zur Seminarversicherung: Seminarversicherung

Systemischer Berater Ausbildung Siegel

Auf Grund der zertifizierten Ausbildung zum/zur 

Systemischen Berater/in ★★★★

haben Sie folgende Möglichkeiten der Weiterbildung
★★★★★ Heilpraktiker/in für Psychotherapie

 

Unser Biek Gütesiegel

  Zertifizierung des Management System Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 Weiterbildung Hessen

Ausbildung systemischer Berater

WARUM DIE AUSBILDUNG SYSTEMISCHER BERATER?

An wen richtet sich die Ausbildung? Diese meist berufsbegleitende Weiterbildung oder Zusatzausbildung eignet sich besonders für berufstätige Personen, die in einem kommunikativen Umfeld mit und für Menschen arbeiten. Im Berufsumfeld von therapeutisch, psychologisch und auch psychosozial tätigen Berufsgruppen, wie beispielsweise Sozialpädagogen, Erzieher, Psychologen, Psychiater, Heilpraktiker, Ergotherapeuten oder auch Physiotherapeuten und Heilpädagogen bis hin zu Personalverantwortlichen im Organisationsbereich spielt der systemische Ansatz eine wichtige Rolle. Die Klienten (Einzelpersonen oder auch Gruppen) der beispielhaft genannten Berufsgruppen bringen sich nicht nur in ihrer Individualität in einen Beratungsprozess mit dem jeweiligen Akteur ein, sondern weisen auch eine Involviertheit in ein komplexes soziales System oder Gefüge auf. Dieses Gefüge besteht aus mehreren Einheiten (bspw. Familienmitglieder), die in eine wechselseitige Interaktion und Kommunikation eintreten und sich somit gegenseitig beeinflussen. Die Ausbildung zum systemischen Berater ist für diejenigen Akteure mit therapeutisch-sozialem Hintergrund interessant, die dieses Systemgefüge in einen ganzheitlich-umfassenden Beratungsprozess einbringen und ressourcenorientierte Lösungsansätze gemeinsam mit dem Klienten entwickeln möchten. Des Weiteren ist die Ausbildung zum systemischer Berater für diejenigen Interessenten geeignet, die ihre beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten um die Dimension der umfassenden Reflexion und kreativen Gesprächsführung erweitern möchten, um somit einen umfassenden Blick auf den Klienten in seinem Lebenskontext einnehmen zu können. Die Ausbildung zum systemischer Berater richtet sich zudem auch an diejenigen Akteure, die ihr Repertoire des beruflichen Handelns in der Konfliktbearbeitung und Lösungserarbeitung zusammen mit dem Klienten erweitern und verschiedene Interventionsmöglichkeiten auf Basis einer ganzheitlichen Betrachtungsweise anbieten möchten. Voraussetzungen für die Ausbildung systemischer Berater sind neben der eigenen psychischen Stabilität auch ein entsprechender berufsqualifizierender Abschluss (siehe nächster Abschnitt) in einem relevanten Bereich sowie auch die Bereitschaft zur Reflexion des eigenen beruflichen Handelns.

Wie ist die Ausbildung geregelt?

Die Ausbildung zum systemischen Berater kann man an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (private Träger) absolvieren. Für die Ausbildung systemischer Berater existieren Zertifizierungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF), die Bedingungen zur Anerkennung eines Weiterbildungsganges des jeweiligen Institutes darstellen. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird dem Absolventen nach erfolgreichem Abschluss das Zertifikat „Systemische Beratung (DGSF)“ vergeben. Die Berufsbezeichnung Systemischer Berater selbst ist jedoch nicht geschützt und die Tätigkeit als Systemischer Berater fällt nicht unter das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz). Um bei Interesse an einer Ausbildung zum systemischen Berater sicherzugehen, dass die angestrebte Ausbildung den benannten Richtlinien unterliegt, empfiehlt sich, sich in der betreffenden Weiterbildungseinrichtung oder auch dem genannten Verband nach der Umsetzung der Richtlinien zu erkundigen. Diese Richtlinien über die Gestaltung und den Aufbau der Ausbildung betreffen unter anderem die formalen Voraussetzungen zur Aufnahme der Ausbildung als systemischer Berater. Diese sind ein Hochschulabschluss und psychosoziale Praxiserfahrungen oder ein berufsqualifizierender Abschluss mit entsprechenden Praxiserfahrungen im psychosozialen Bereich. Die Organisation und der zeitliche Ablauf sind je nach anbietendem Institut unterschiedlich geregelt. Meist werden Unterrichtsblöcke, auch an Wochenenden, angeboten, um Berufstätigen das Absolvieren der Ausbildung zu ermöglichen. Auch über die konkreten Abläufe, den Umfang und die Dauer sollte sich bei Interesse an der Aufnahme der Ausbildung im Vorfeld erkundigt werden, damit der jeweilige Ausbildungsgang auch zu den Bedürfnissen des Interessenten passt. Die Kosten der Ausbildung sind privat zu tragen und sind auch, je nach Institut, unterschiedlich. Auch hierfür lohnt sich eine konkrete Beratung im Vorfeld des geplanten Beginnes. Inwiefern die Ausbildungskosten vom jeweiligen Arbeitgeber im Rahmen der beruflichen Fortbildung übernommen werden können, sollte ebenso im Vorfeld abgeklärt werden. Inwiefern die Fortbildungskosten im Rahmen der Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden können, sollte bei Interesse an einer solchen Weiterbildung ebenfalls im Vorfeld bspw. mit einem Steuerberater geklärt werden.

Zielkompetenzen der Ausbildung systemischer Berater

Nach den Zertifizierungsrichtlinien der DGSF sind folgende (exemplarisch herausgegriffene) Weiterbildungsinhalte der Ausbildung systemischer Berater vorgesehen: Theorie und Methodik mit 220 Unterrichtseinheiten (Theoretische Grundlagen systemischer Beratung, unterschiedliche Klientensysteme, historische Grundlagen, aktuelle Entwicklungen sowie Rahmenbedingungen, psychosoziale Dienstleistung, Mehrfachbelastungen von Klienten, Auftragsklärung, systemische Beraterhaltung, Ressourcen- und Lösungsorientierung, Systemische Gesprächsführung etc.), Systemische Supervision mit 100 Unterrichtseinheiten sowie Berufsrelevante Selbstreflexion mit 100 Unterrichtseinheiten und Systemische Praxis mit 150 Unterrichtseinheiten. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu einem systemischen Berater soll der Absolvent unter anderem über folgende Kompetenzen verfügen: über das Beratungs-relevante Fachwissen verfügen, eine Beraterhaltung nach den Grundsätzen der Empathie, Akzeptanz und Wertschätzung einnehmen, das eigene Beraterhandeln kritisch reflektieren, den Klienten als eigenständig und kompetent in der Lösung seiner Problemsituation betrachten, die Systemverflechtung des Klienten erkennen, den Klienten als Symptomträger und nicht als Ursache der Problemlage anerkennen, Konflikte erkennen und mit dem Klienten gemeinsam an deren Auflösung arbeiten, den Beratungsprozess strukturieren, eine Auftragsklärung gemeinsam mit dem Klienten durchführen, lösungs- und ressourcenorientierte sowie systemische Gesprächstechniken und Methoden kennen, in der Lage zur professionellen Beziehungsgestaltung unter Beachtung der professionellen Distanz sowie des Eigenschutzes sein, Ressourcen des Klienten erkennen und in den Beratungsverlauf einbeziehen sowie den Klienten zu deren Nutzung aktivieren und die Perspektive wechseln. Diese Kompetenzen stellen nur einen Ausschnitt der zu erlangenden Zielsetzungen der Ausbildung als systemischer Berater dar und münden letztlich in der Fähigkeit, eine professionelle Beratung unter systemischer Sichtweise durchzuführen.

Zusammenfassung der Ausbildung systemischer Berater

Die hier vorgestellte berufsbegleitende Weiterbildung zu einem systemischen Berater richtet sich an diejenigen beruflichen Akteure, die ihre berufliche Tätigkeit in einem professionellen psychosozialen oder therapeutischen Kontext um die Fähigkeit zum systemischen Arbeiten erweitern möchten. Dies umfasst den systemischen Blick auf den Klienten, betrifft aber auch das eigene berufliche Handeln und dessen intensive Reflexion. Für die Inhalte und Voraussetzungen des Weiterbildungsganges Systemischer Berater existieren Zertifizierungsrichtlinien der DGSF, die in anerkannten Ausbildungseinrichtungen Anwendung finden. Ablauf und Dauer sowie Kosten sind je nach Weiterbildungsinstitut unterschiedlich geregelt und sollten bei Interesse im Vorfeld konkret erfragt werden. Die Berufsbezeichnung Systemischer Berater ist nicht geschützt.

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