Leistungsdruck gehört in vielen Unternehmen immer noch dazu, damit die Belegschaft ihr Bestes gibt. Doch ist das wirklich notwendig?
Was Leistungsdruck mit Diamanten zu tun hat
Bestimmt haben auch Sie schon mal den Spruch gehört „Nur unter Druck entstehen Diamanten“. Das ist in gewisser Weise richtig. Allerdings nur, wenn man ein Kohlenstoffatom ist! Was wir Menschen definitiv nicht sind – auch wenn unser Körper zu einem gewissen Prozentsatz aus Kohlenstoff besteht.
Dennoch gibt es da dieses Vorurteil, dass man nur unter Druck gut arbeiten kann. Was vielleicht dem Umstand geschuldet ist, dass der Leistungsdruck größer und größer wird. Denn die Arbeitswelt ändert sich rapide: Immer schnellere und modernere Kommunikation verbunden mit einer ständigen Erreichbarkeit – selbst im Urlaub und an den Wochenenden. Außerdem ist der Arbeitsmarkt in einigen Branchen ziemlich schwierig geworden, was Stellenstreichungen, große Umstrukturierungen und geänderte Arbeitsorganisationen nach sich gezogen hat. Kein Wunder, dass da der Stress und somit auch der Druck auf die einzelnen Mitarbeiter zugenommen hat.
Äußerer (echter) und innerer (subjektiver) Leistungsdruck
Allerdings ist das nicht überall so. Darüber hinaus sollte unterschieden werden, ob es tatsächlich einen Leistungsdruck gibt, der von der Chefetage und den Vorgesetzten ausgeübt wird, oder ob es „nur“ unsere eigenen Einstellungen – vielleicht sogar verbunden mit unserem eigenen Perfektionismus – sind, die uns das vorgaukeln wollen.
Wenn Sie daher das Gefühl haben, dass es Ihnen zu viel wird, Sie total gestresst sind und eine große Last auf Ihren Schultern ruht, fragen Sie sich wieso Sie dieses Gefühl haben. Was erwartet Ihr Chef, der Vorgesetzte, der Kunde wirklich von Ihnen und von dem Projekt, welches Sie bearbeiten? Und was erwarten Sie selbst von sich? Sind Ihre Vorstellungen, wie das Projekt zu verlaufen hat, vielleicht etwas zu hochgeschraubt? Wie gut sind Sie außerdem organisiert? Haben Sie neben diesem Projekt vielleicht noch andere Aufgaben, die ebenfalls dringend und wichtig sind? Können oder sollten Sie vielleicht einige ToDos – gegebenenfalls in Absprache mit Ihrem Vorgesetzten – umstrukturieren und einige Aufgaben delegieren und/oder an Kollegen abgeben?
Denn auch wenn Sie das jetzt vielleicht nicht hören wollen: Häufig stammen der Leistungsdruck und der Stress, den wir empfinden, aus unserem Inneren – sind also selbstgemacht und rein subjektiv – und nicht von außen, also von den Vorgesetzten!
Wodurch merken Sie, dass Ihnen der Leistungsdruck zu viel wird?
Doch egal, ob der Leistungsdruck, den Sie empfinden, nun tatsächlich besteht oder rein subjektiv ist, die Symptome, die bei einem Zuviel auftreten, sind die gleichen. Allerdings unterscheiden Sie sich von Mensch zu Mensch, weil es sehr individuell ist, wie und worauf jemand reagiert.
Folgende Symptome können daher bei Leistungsdruck auftreten:
- Kopf- und/oder Rückenschmerzen
- Nackenverspannungen
- Schlafstörungen
- Bluthochdruck
- Innere Unruhe
- Nägelkauen
- Chronischer Juckreiz
Diese Symptome sollten als Warnzeichen genommen werden, um rechtzeitig dagegen zu steuern. Denn wenn das nicht getan wird, kann die psychische Belastung so groß werden, dass es zu ernsthaften Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder auch Burn-out kommt.
So wirken Sie dem Leistungsdruck entgegen
Wie bereits oben geschrieben, gibt es den realen Leistungsdruck, der von Chefetagen, Vorgesetzten und Kunden ausgeübt wird, und den subjektiven, den Sie sich selber auferlegen. Deswegen gibt es auch unterschiedliche Arten, mit Druck umzugehen.
Wie Sie besser mit äußerem Leistungsdruck umgehen können
Der äußere, also der reale Leistungsdruck wird von der Umgebung ausgeübt – also von Vorgesetzten, die auf einem bestimmten Vorgehen bestehen oder von Kunden, die Ihnen einen fixen Abgabetermin nennen, obwohl sie viel zu spät die von Ihnen benötigten Materialien geliefert haben. Das alles erzeugt Stress und unheimlich viel Druck. Schließlich möchten Sie den Vorgesetzten nicht verärgern und den Kunden noch lange behalten.
Zum Glück gibt es ein paar Tricks, wie Sie mit diesem äußeren Leistungsdruck besser umgehen können:
1. Prüfen Sie, welche Erwartungen tatsächlich an Sie gestellt werden
Dieser Punkt findet sich auch bei den Tricks zum inneren Leistungsdruck wieder. Allerdings geht es hierbei in eine andere Richtung. Denn vielfach ist es so, dass Aufgaben, erwartete Ergebnisse und Resultate, zeitliche Abläufe etc. nicht immer klar kommuniziert werden.
Fragen Sie daher beim Vorgesetzten oder Kunden lieber einmal zu viel nach als zu wenig: Bis wann muss die Aufgabe wirklich final erledigt sein? Was erwartet der Vorgesetzte/der Kunde tatsächlich als Ergebnis (und was erwarten Sie unter Umständen selbst von sich)? Was liegt gegebenenfalls schon in einer Rohfassung oder gar komplett vorbereitet vor, das Sie übernehmen könnten? Müssen Sie tatsächlich alles alleine machen oder können Sie nicht doch Hilfe in Form des Auszubildenden oder Praktikanten in Anspruch nehmen?
Notieren Sie sämtliche Absprachen schriftlich und schicken Sie diese dem Vorgesetzten oder dem Kunden zur Bestätigung zu.
2. Mindern Sie den Leistungsdruck, indem Sie Schritt für Schritt vorgehen
Natürlich ist es gut und richtig, das große Ganze im Auge zu behalten. Dennoch ist es empfehlenswert, dass Sie sich die anfallende Arbeit in viele kleine Arbeitsschritte aufteilen (wie es zum Beispiel die Pomodoro-Technik empfiehlt) – und diese dann nach und nach bearbeiten. So können Sie auch zwischendurch Erfolgserlebnisse vorweisen, wenn wieder ein Meilenstein erreicht ist – und das auch so an Vorgesetzte oder Kunden kommunizieren.
Eventuell ist es auch ratsam, diese Meilensteine dem Vorgesetzten oder dem Kunden vorzulegen, um zu prüfen, ob Sie sich noch auf dem richtigen Weg befinden oder sich der Vorgesetze oder Kunde nicht doch etwas anderes gedacht hat – und das nur vergessen wurde, zu kommunizieren.
3. Reduzieren Sie andere Aufgaben und Routinetätigkeiten
Ganz klar: Wenn Sie sich hauptsächlich auf eine wichtige und dringende Aufgabe konzentrieren, fallen andere ToDos unter den Tisch.
Doch soll ich Ihnen etwas sagen? Das ist nicht schlimm!
Im Gegenteil kann es vielleicht sogar sinnvoll sein, zu schauen, wieviel Zeit Sie pro Tag/pro Woche tatsächlich für einzelne Tätigkeiten einsetzen. Unter Umständen können Sie beispielsweise Ihre E-Mail-Zeit reduzieren, indem Sie nur noch morgens und nach der Mittagspause in Ihr E-Mail-Postfach schauen und dann nur die dringendsten und wichtigsten E-Mails beantworten oder sie sich als Erinnerung setzen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu bearbeiten.
Darauf aufbauend können Sie sämtliche zu erledigenden Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit ordnen. Dazu bietet sich zum Beispiel die Eisenhower-Matrix an: https://karrierebibel.de/eisenhower-prinzip/
4. Gute Organisation ist das A und O
Wer gut organisiert ist, dem fällt das Arbeiten bei einer schier endlos langen ToDo-Liste leichter, als jemand, der eher chaotisch ist.
Sollten Sie also bemerken, dass bezüglicher Ihrer Organisationsfähigkeit noch Luft nach oben ist, dann besuchen Sie einen entsprechenden Kurs. Gegebenenfalls kann das auch im Rahmen einer Weiterbildung geschehen, die der Arbeitgeber Ihnen bewilligt – und dann in den meisten Fällen auch bezahlt.
Falls Sie eher zum Team „Kreatives Chaos“ gehören und jetzt Bedenken haben, das Ihre Kreativität leidet, wenn Sie organisierter werden, kann ich Sie beruhigen: Das wird nicht passieren. Eher ist es so, dass Sie Ihre Kreativität noch mehr ausleben können, wenn Sie sich besser organisieren.
Einen Versuch ist es wert, oder nicht?
5. Planen Sie den worst case
Das heißt jetzt natürlich nicht, dass Sie den Teufel an die Wand malen sollen – dadurch werden Sie nur im weiteren Fortkommen gehindert.
Was ich damit meine, ist, dass Sie überlegen sollten, was tatsächlich im schlimmsten Fall passieren kann. Und außerdem genau planen, wie Sie dann darauf reagieren.
Ein Beispiel: Sie werden den vereinbarten Termin nicht einhalten können? Dann überlegen Sie, was dazu geführt hat: Ungenaue Absprachen, so dass Sie gezwungen waren, ständig von vorne zu beginnen? Ein Hü und Hott vom Vorgesetzten oder Kunden, der oder die scheinbar nicht wusste, was genau er oder sie wollte? Krankheit Ihrerseits? Listen Sie alles auf und überlegen Sie sich Argumente, um das dem Vorgesetzten oder Kunden verständlich zu machen.Diese Überlegungen, was Sie im schlimmsten Fall tun werden, kann viel vom Druck rausnehmen und Ihnen dadurch ein (halbwegs) entspannteres Arbeiten bescheren.
Wie Sie Ihren inneren Leistungsdruck minimieren
Wie bereits in einem anderen Abschnitt beschrieben, machen wir uns den Leistungsdruck und damit auch den Stress häufig selber. Einfach, indem wir viel zu hohe Ansprüche an uns und unsere Arbeit stellen.
Verstehen Sie mich hier jetzt bitte nicht falsch: Natürlich ist es richtig und wichtig, Ihr Bestes zu geben, um ein Projekt erfolgreich zu beenden. Allerdings ist es eher hinderlich, wenn Sie anfangen, sich selber unter Druck zu setzen, um noch besser als Erfolgreich abzuschneiden. Ein Projekt erfolgreich zu beenden ist in den allermeisten Fällen völlig ausreichend – es muss nicht gleich einen Preis gewinnen.
Allerdings neigen viele Menschen dazu, sich selbst immer viel zu viel abzuverlangen, um so erfolgreich wie möglich zu werden. Deswegen habe ich auch für solche Fälle einige Tipps zusammengetragen, mit denen Sie gegen Ihren inneren Antreiber angehen können.
1. Prüfen Sie Ihre inneren und die äußeren Erwartungen
Wie im obigen ersten Punkt bereits erwähnt, kommt dieser Punkt als erster Tipp auch beim inneren Leistungsdruck.
Hier geht es jedoch nicht um erforderliche Absprachen etc., sondern um den in Ihnen wohnenden Perfektionismus, der Sie dazu antreibt, noch früher als verabredet abzugeben, die Aufgabe noch perfekter abzuliefern als abgesprochen usw.
Bevor sie also anfangen, sich in irgendetwas hineinzusteigern, schauen Sie zunächst genau hin, was tatsächlich von Ihnen verlangt wird. Wenn Sie für das Projekt einen ganzen Monat mehr Zeit haben, dann nehmen Sie sich den auch. Wenn während Ihrer Arbeit der Vorgesetzte oder Kunde mit neuen, vielleicht sogar zum Teil gänzlich anderen Anforderungen kommt, dann klären Sie, was genau gemacht werden soll und wieviel mehr Zeit Sie jetzt draufschlagen dürfen. Alles kommentarlos zu schlucken ist eher ungesund, weil es dann beim nächsten Projekt genauso gemacht oder vielleicht sogar noch ärger wird!
Und ganz wichtig: Reduzieren Sie Ihren Perfektionismus – womit wir schon beim nächsten Punkt wären.
2. Reduzieren Sie Ihren Perfektionismus
Das ist natürlich einfacher gesagt als getan – vor allem, wenn Sie bereits jahre- oder jahrzehntelang Ihrem Perfektionismus (mehr oder weniger unbewusst) gefrönt haben.
Meist handelt es sich hier um einen sehr tiefsitzenden Glaubenssatz. Beispielsweise in der Form, dass Sie nur dann etwas wert sind und Anerkennung verdient haben, wenn Sie sämtliche Arbeiten, die Ihnen aufgetragen werden, absolut perfekt und fehlerfrei erledigen. Dieser Glaubenssatz könnte zum Beispiel in der Kindheit entstanden sein, als ein oder sogar beide Elternteile Ihnen nur ein „sehr gut“ in der Schule durchgehen ließen.
Jetzt können Sie natürlich versuchen, diesen Glaubenssatz selbst aufzulösen. Schauen Sie sich dazu gerne einen meiner früheren Blogartikel an: Was es mit Glaubenssätzen auf sich hat und wie Sie sich von diesen befreien können.
Allerdings würde ich Ihnen zusätzlich dazu empfehlen, sich einen guten Coach zu suchen, der Ihnen bei der Aufarbeitung hilft. Denn erfahrungsgemäß sind Glaubenssätze, die mit Perfektionismus zu tun haben, besonders schwer aufzulösen.
3. Betreiben Sie Selbstfürsorge
Wenn Sie sich dabei erwischen, dass Sie sich ständig selber antreiben und unter Druck setzen, dann treten Sie einen Schritt zurück und versuchen Sie es mit Selbstfürsorge.
Dabei meine ich mit Selbstfürsorge, dass Sie sich unbedingt um Ihre Bedürfnisse kümmern sollten. Also nicht ständig bis in die Puppen arbeiten, wenn Sie eigentlich mal wieder zum Sport gehen oder sich mit Freunden treffen wollen. Nehmen Sie sich ruhig Zeit für sich, um wieder aufzuladen und neue Energie zu tanken.
Seien Sie außerdem netter zu sich selbst und schimpfen Sie nicht mit sich selbst, wenn etwas schiefgeht oder Sie für eine Zwischenaufgabe länger brauchen als gedacht. Atmen Sie stattdessen lieber ruhig durch und machen vielleicht eine kleine Pause. Denn unter Umständen ist die Panne passiert, weil Sie erschöpft und dadurch unaufmerksam waren. Eine kurze Pause, in der Sie durchatmen und/oder sich recken und strecken und einige Schritte gehen, ist nie verkehrt, um wieder den Kopf frei zu kriegen.
4. Fehler sind menschlich
Menschen, die sehr perfektionistisch sind, haben häufig das Gefühl, keine Fehler machen zu dürfen. Dabei sind Fehler absolut menschlich und passieren jedem – ich wiederhole: jedem.
Auch Ihrem Vorgesetzten und/oder Ihrem Kunden!
Machen Sie sich also frei von den Gedanken, dass Sie keine Fehler machen dürfen beziehungsweise keine Fehler erlaubt sind. Auch hierhinter kann durchaus ein Glaubenssatz aus frühester Kindheit stecken, der aufgearbeitet gehört.
5. Machen Sie sich Ihre Erfolge bewusst
Das ist ein ganz wichtiger Punkt, mit dem ich die Tipps abschließe: Viel zu häufig arbeiten und arbeiten wir und vergessen darüber, dass wir es uns durchaus auch mal gönnen sollten, unsere Erfolge zu feiern.
Das ist auch etwas, was Sie Ihren Glaubenssätzen (das Sie beziehungsweise Ihre Arbeit perfekt zu sein haben oder dass Sie keine Fehler machen dürfen) entgegensetzen können: Ein Teilschritt ist abgeschlossen? Dann gönnen Sie sich einen freien Abend und gehen ins Kino, mit einer Freundin oder einem Freund etwas trinken oder lassen Sie sich zuhause ein entspannendes Schaumbad ein. Dadurch würdigen Sie Ihre Leistungen und das, was Sie bislang schon geschafft haben und stärken das Selbstvertrauen in Ihre Fähigkeiten.
Außerdem ist es auch eine Möglichkeit, zu entspannen und neue Energie zu tanken.
Leistungsdruck ist nicht allein auf die Arbeit beschränkt
Last but not least einige Worte, wo Leistungsdruck überall entstehen kann: Tatsächlich überall.
Vielfach wird Leistungsdruck ausschließlich zur Arbeit beziehungsweise zum Beruf verortet. Dabei kann es auch Leistungsdruck im Privatleben geben.
Das erleben vielfach Frauen, weil wir – trotz aller Emanzipation und allen Gleichberechtigungsgedanken – häufig immer noch die tragende Rolle im Haushalt und bei der Kindererziehung spielen. Obwohl wir – ebenso wie Männer –Vollzeitjobs haben und darin Leistung erbringen müssen. Darüber hinaus haben wir häufig noch das Gefühl, dass unsere Umwelt es auch von uns erwartet, dass wir uns bereitwillig um alles Private kümmern und an alles denken, obwohl wir einen Partner an der Seite haben, der das eigentlich auch übernehmen könnte.
Und leider nehmen viele Frauen diese Last auch an. Weil es traditionsgemäß eben schon immer so war. Schließlich bekamen die meisten Frauen es von Klein auf vorgelebt, dass Mama sich um alles gekümmert und an alles gedacht hat. Da ist es naheliegend, dass man dieses im späteren Leben selbst (oft unbewusst) übernimmt. Mit dem Resultat, dass sich ständig Sorgen gemacht wird, die Gedanken ununterbrochen kreisen und frau auch in der Freizeit nicht mehr völlig abschalten kann. Der „mental (over-)load“ („mentale Last“) ist da.
Daher mein Rat an alle Frauen, denen das so ergeht: Nehmt eure Partner in die Pflicht. Ihr arbeitet beide, zahlt gleichberechtigt Miete, Nebenkosten und weitere laufende Ausgaben. Da ist es nur gerecht, wenn sich beide – ebenfalls gleichberechtigt – an der Hausarbeit beteiligen und an die nötigen Sachen, die im Alltag anfallen, denken.
Damit wünsche ich Ihnen jetzt eine wunderschöne Woche mit viel weniger Leistungsdruck,
Ihre Silvia Duske




